Aktuelle Corona-Fallzahlen im Oberbergischen Kreis

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Auf der Internetseite des Landeszentrum Gesundheit und der Internetseite des Robert-Koch-Instituts finden Sie umfassende Informationen zum Infektionsgeschehen im Oberbergischen Kreis.
 

Übersicht Corona-Fallzahlen im Oberbergischen Kreis

Stand:
02.02.2022
00:00 Uhr
Stand:
03.02.2022
00:00 Uhr
Anzahl der neuen Fälle, die durch das Gesundheitsamt
an das LZG gemeldet wurden *
470 659
Positiv getestete Personen (PCR-Test) seit Pandemiebeginn ** 35.735 36.394
Aktuell positiv getestete Personen 4.042 4.303
Bereits genesene Personen 31.345 31.743
Todesfälle 348 348
Personen in angeordneter Quarantäne *** 5.500 5.810
Quarantänepflichtige Personen nach CoronaEinreiseVerordnung **** 4 6

7-Tage Inzidenz ***** (Neuinfektionen je 100.000 Einwohner/innen innerhalb der vergangenen 7 Tage)

1.279,0 1.252,9

 

Übersicht Corona-Fallzahlen in den Kommunen des Oberbergischen Kreises

Stand der Fallzahlen: 03.02.2022, 00:00 Uhr
In Klammern: Veränderung zum Stand 02.02.2022, 00:00 Uhr

Bergneustadt: 311 (+21)

Engelskirchen: 280 (+1)

Gummersbach: 791 (+28)

Hückeswagen: 336 (+7)

Lindlar: 274 (+3)

Marienheide: 236 (+18)

Morsbach: 137 (+25)

Nümbrecht: 269 (+15)

Radevormwald: 370 (+51)

Reichshof: 243 (+23)

Waldbröl: 308 (+21)

Wiehl: 338 (+26)

Wipperfürth: 404 (+19)

Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 6 (+3)

Kartendarstellung der Corona-Fallzahlen in den Kommunen des Oberbergischen Kreises

 
Die Größe der Tortendiagramme richtet sich nach der Anzahl der aktuell positiv getesteten Personen innerhalb einer Kommune. Die jeweilige Einwohnerzahl ist in den Diagrammen nicht berücksichtigt.
 

 

Nachweis von Virusmutanten im Kreisgebiet

Die nachfolgende Tabelle und der verlinkte Verlauf der Virusvarianten im Oberbergischen Kreis bilden ausschließlich die dem Gesundheitsamt bekannten Typisierungsergebnisse ab! 

Der Oberbergische Kreis berichtete bisher mittwochs über den Nachweis von Virusmutanten im Kreisgebiet und die dem Gesundheitsamt bekannten Typisierungsergebnisse. Diese Berichterstattung muss bis auf Weiteres eingestellt werden, da hierzu aufgrund der derzeit kleinen Datengrundlage aktuell keine validen Aussagen getroffen werden können.

Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises ließ bisher alle positiven PCR-Testergebnisse, die im Rahmen der Kontaktpersonenermittlung durch das Gesundheitsamt genommenen wurden, in einem zweiten Schritt im Labor typisieren („variantenspezifische PCR“). Bei der Typisierung wird ermittelt, um welche Variante des Virus SARS-CoV es sich handelt. Alle positiven Ergebnisse typisieren zu lassen, ist aktuell nicht mehr möglich! 

Auch im Oberbergischen Kreis steigt aktuell der Bedarf an PCR-Tests. Aus Kapazitätsgründen hat das beauftragte Labor die PCR-Auswertung deshalb noch stärker priorisiert, so dass diese Ergebnisse der PCR-Tests (positiv oder negativ) weiterhin zeitnah vorliegen. Dafür wurden vorübergehend die Typisierungen auf Virusvarianten weitestgehend eingestellt. Dies entspricht auch dem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz zur Entlastung der Labore. 

Zuletzt stellte in fast 100% der analysierten Proben Omikron die dominierende Variante dar. Es werden weiterhin stichprobenartig Sequenzierungen veranlasst und auch Typisierungen auf Veranlassung des Gesundheitsamtes durchgeführt, damit weitere ggf. auftretenden Virusmutationen frühzeitig erkannt werden können.

Der Oberbergische Kreis berichtet mittwochs über den Nachweis von Virusmutanten im Kreisgebiet. Aufgrund nachträglicher PCR-Meldungen und Typisierungen kann der Mutationsanteil sich rückwirkend verändern. 

Bitte beachten Sie die Erläuterungen zur Datengrundlage unter ******.
 

Meldezeitraum 

Gesamtanzahl
nachgewiesener
Virusmutanten

B.1.1.7
(Alpha)

B.1.351
(Beta)

P.1
(Gamma)

B.1.617.2
(Delta)

B.1.1.529
(Omikron)

Anzahl

Anteil

Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil

KW 2
(10.01.2022 - 16.01.2022)

806

0

0%

0

0%

0

0%

103

13%

703

87%

Stand: 26.01.2022

Hier finden Sie den Verlauf der Virusvarianten im Oberbergischen Kreis.

VOC (variants of concern):
Bei den genannten Mutanten handelt es sich um sogenannte VOC (variants of concern). VOC sind besorgniserregende Virusvarianten, die sich vom Wildvirustyp unterscheiden. Sie unterscheiden sich in ihren Erregereigenschaften wie beispielsweise der Übertragbarkeit, Virulenz (die Fähigkeit des Virus in menschliche Gewebe einzudringen, z.B. in die Schleimhäute) und Empfänglichkeit des Menschen für diese Varianten.Das Robert Koch-Institut benennt aktuell die Virusmutanten B.1.1.7, B.1.351, P.1, B.1.617.2  und B.1.1.529 als besorgniserregende Varianten. Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere Varianten deren Bedeutung noch nicht vollständig erforscht ist. Auf der Internetseite des Robert Koch-Institus www.rki.de erhalten Sie ausführliche Informationen zum Thema.

 

Impfungen

Die Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein informiert auf https://coronaimpfung.nrw/impfmonitor über den Impffortschritt.

Auf https://impfdashboard.de stellen das Bundesministerium für Gesundheit und das Robert Koch-Insitut Daten zum Impffortschritt bereit.

Auf www.obk.de/impfen informiert der Oberbergische Kreis über Impfangebote.

 

Durchgeführte Schnelltests durch zugelassene Teststellen im Oberbergischen Kreis:

Die zugelassenen Teststellen sind unter www.obk.de/teststellen einsehbar.

Der Oberbergische Kreis berichtet dienstags über die durchgeführten Schnelltest.

Kalenderwoche Durchgeführte Schnelltests durch die zugelassenen Teststellen Davon positive Schnelltests Positivquote in Prozent

KW 4
(24.01.2022 - 30.01.2022)

108.607

2.294

2,11

Gesamt seit 15.03.2021

2.033.559

8.654

0,43%

Stand: 01.02.2022

Hier finden Sie den Verlauf der durchgeführten Schnelltests im Oberbergischen Kreis.

 

Erläuterungen:


* Meldung neuer Fälle an das LZG:
Neue Fälle werden durch das Landeszentrum Gesundheit stets den Tagen zugeordnet, an denen das positive Laborergebnis im Gesundheitsamt eingegangen ist. Hierdurch kann es vorkommen, dass sich die Zahl der hinzukommenden Fälle rückwirkend auch auf die Vortage verteilt. In diesen Fällen ändert sich rückwirkend auch die bereits berechnete 7-Tage-Inzidenz der betroffenen Tage.Das Landeszentrum weist diese Änderungen im Nachhinein auf seiner Internetseite aus. Der Oberbergische Kreis berücksichtigen diese nachträgliche Zuordnung nicht in der Berichterstattung, sondern weist alle seit dem Vortag hinzugekommenen Fälle aus.


** Positiv getestete Personen (PCR-Test) seit Pandemiebeginn:
In der Statistik werden ausschließlich Personen berücksichtigt, die mittels PCR-Test positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind (laborbestätigte Fälle). Positive Schnelltests finden keine Berücksichtigung!


*** Personen in angeordneter Quarantäne:
Umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne (Einzelverfügung und Allgemeinverfügung).


**** Quarantänepflichtige Personen nach CoronaEinreiseVerordnung:
Bürgerinnen und Bürger, die aus aktuellen Hochrisikogebieten einreisen, sind durch die CoronaEinreiseverordnung verpflichtet, die erforderlichen Nachweise (Immunitätsnachweise oder Testnachweise) vorzulegen bzw. sich für die in der Verordnung angegebenen Zeit in Quarantäne zu begeben. Diese Quarantänen werden durch die kommunalen Ordnungsämter überwacht. Der Oberbergische Kreis berichtet dienstags bis freitags über die im Einreiseportal erfassten Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer. 


***** 7-Tage-Inzidenz:

Die 7-Tage-Inzidenz (Wocheninzidenz) bildet die Neuinfektionen je 100.000 Einwohner*innen innerhalb der jeweils zurückliegenden 7 Tage ab. Die Gesamtzahl der Neuinfektionen in den zurückliegenden 7 Tagen wird durch die Zahl der Einwohner*innen (272.057) dividiert. Das Ergebnis wird mit 100.000 multipliziert.

In die Berechnung wird der Gesamtwert der Neuinfektionen aller zurückliegenden 7 Tage einbezogen. Dabei spielt keine Rolle, wie viele Personen aktuell positiv getestet sind oder wie viele Personen an einem einzelnen Tag hinzukommen. Auch die Zahl der Genesenen hat keinen Einfluss auf die 7-Tage-Inzidenz.


****** Datengrundlage Virumutanten:
Die Tabelle und der verlinkte Verlauf der Virusvarianten im Oberbergischen Kreis bilden ausschließlich die dem Gesundheitsamt bekannten Typisierungsergebnisse ab! 

Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises lässt alle positiven PCR-Testergebnisse, die im Rahmen der Kontaktpersonenermittlung durch das Gesundheitsamt genommenen wurden, in einem zweiten Schritt im Labor typisieren („variantenspezifische PCR“). Bei der Typisierung wird ermittelt, um welche Variante des Virus SARS-CoV es sich handelt. Die Tabellenübersicht bildet die dem Gesundheitsamt bekannten Typisierungsergebnisse ab.

Neben dem Gesundheitsamt führen vorrangig ärztliche Praxen PCR-Tests durch. Auch diese PCR-Tests werden in Laboren ausgewertet. Viele Labore sequenzieren (weitergehendes Prozedere zur Bestimmung der Variante) nur den gesetzlich vorgeschriebenen Anteil der Proben und nicht alle Proben. Insofern bildet die nachfolgend gelistete Anzahl der nachgewiesenen Mutanten nur einen Teil der positiven PCR-Tests ab.

Das Gesundheitsamt schätzt, dass der analysierte Anteil der Proben ungefähr zwischen 60% bis 70% liegt. Die nachgewiesen und dem Gesundheitsamt bekannten Virus-Varianten werden ins Verhältnis zu der Gesamtanzahl der nachgewiesenen Varianten im jeweiligen Meldezeitraum gesetzt, und können Aufschluss über das aktuelle Geschehen liefern. Aufgrund der prozessbedingten langen Dauer bis zur Übermittlung an das Gesundheitsamt werden die Ergebnisse analog zum RKI der Vorvorwoche bekannt gegeben. Es kann nicht rückgeschlossen werden, ob die restlichen Proben den Wildtyp des Virus oder einer Virusvariante enthalten, da die entsprechende Analyse nicht durchgeführt wurde!

Für eine größere, valide Datenbasis wird auf Auswertungen auf internationaler Ebene verwiesen.



Letzte Änderung: 03. Februar 2022